WBC übernimmt die Schirmherrschaft des 6. GFK-Tag in Bonn

Januar 2019: Der Womans Business Club Cologne in Köln – kurz WBC – unterstützt den „6. GFK-Tag Bonn“ am 3.2.2019 mit der Schirmherrschaft und einem Grußwort.

Wo sehen wir die Verbindung von Achtsamkeit als Grundlage des Handelns im sozialen Kontext mit dem Tagungstitel Arbeitswelt im Wandel Zukunft gestalten mit Herz und Verstand“? Mit Arbeitswelt im Wandel assoziieren wir momentan eher Wandel durch digitale Technik, Inklusion, Migration, Integration, mit immer schnellerem Takt. Aber – bei allem Respekt für digitale Technik: Oft bleibt der Mensch mit all seinen Bedürfnissen, Wünschen und Sehnsüchten auf der Strecke. Und dies ist auch der Grund, warum wir, der WBC Cologne, Womans Business Club Cologne, uns für die Gestaltung der Zukunft mit fachlicher Expertise gepaart mit Herz und Verstand engagieren. Daher übernehmen wir gern die Schirmherrschaft für den Tag der gewaltfreien Kommunikation in Bonn. Denn: Wir nehmen uns als Menschen wichtig, wertschätzen und respektieren einander. Wir treten in einen offenen Austausch nach außen und schaffen verlässliche Rahmenbedingungen im Umgang miteinander. Mit unserer Arbeit im WBC verfolgen wir Leitlinien, beispielsweise

  • Netzwerken mit und für Frauen
  • Zusammen sich fort- und weiterbilden, unterstützen, begleiten
  • Voneinander lernen
  • Über den eigenen Tellerrand sehen und durch Perspektivwechsel die eigene Rollenkonserve aufgeben

Dabei ist das Wissen um die eigenen Bedürfnisse und Handlungsimpulse von zentraler Bedeutung für den Erfolg eines Arbeitstätigen. Reflektiertes Wissen sowie der achtsame Umgang mit eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen des Gegenübers erleichtern die Tätigkeit und ermöglichen nicht nur beruflichen Erfolg. Nur wenn das zugrundeliegende System auf Empathie, Mitgefühl und Einfühlung basiert, verbindet Kommunikation. Um mit einem Bild der inneren Akteure zu sprechen: es gibt den einen Akteur, der wertet, droht, straft, beschuldigt, eine Meinung über andere hat, der nie Schuld hat. Und es gibt den anderen inneren Akteur, der fragt, was fühle ich, was brauche ich, was fühlst du, dessen Handeln geprägt ist von Empathie, Interesse, Verständnis, Kenntnis unmittelbarer Bedürfnisse. Erst im Netzwerk von unseren Rollen und ihren spezifischen Charakteristika erkunden und erleben wir den notwendigen Perspektivwechsel in die Gestaltung einer Zukunft mit Herz und Verstand.

Dr. Martina Fach-Overhoff & Dr. Jutta Jessenberger

Vorstand WBC e.V.

10. Januar 2019